Reisebilanz IV: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Betreiben wir zunächst ein wenig Philologie – denn im Fall der Contes d’Hoffmann muss man zunächst einmal fragen, welche „Contes“ gespielt werden. In Plauen hat man sich dazu entschlossen, das einzig Richtige zu tun: sich des Materials zu bedienen, das von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck herausgegeben wurde – „Material“, denn Hoffmanns Erzählungen hat, da die Oper . . .
Die letzte Reisebilanz kommt im Norden nicht weiter als bis nach Kassel, im Süden dafür nach Venedig, im Osten sogar nach Tschechien, und berücksichtigt obendrein eine Fülle von kleinen Theatern, die in der zurückliegenden Saison Beachtliches geleistet haben. – . . .
Der Prophet kam spät – aber nicht zu spät. – Johannes Schwarz, der Interpret der Rolle des Jochanaan, stand ein wenig zu lange im Stau, so dass der Beginn der Vorstellung um eine halbe Stunde verschoben werden musste: mit freundlichen Freigetränken für jeden Besucher. Daran sieht man zweierlei: dass Theater – und also auch Oper – niemals niemals niemals etwas . . .