Pionteks Bayreuth

Bayreuth um 1900 / gemeinfrei (Quelle)

Pionteks Bayreuth: „Orpheus und Eurydike“, Christoph Willibald Gluck

Bewahren Sie die Fassung! Den Satz möchte man denen zurufen, die am Abend meinen (meinen ist in Kunstdingen nicht verboten), dass die Instrumente „zu historisch“ seien. – Man kann, ja muss man da widersprechen, denn die Fassung von Christoph Willibald populärster Oper, die die Intendanz der Gluck-Festspiele in das Markgräfliche Opernhaus gebracht hat, ist zwar, soweit es die Folge . . .

Pionteks Bayreuth: „Richard Wagner. Ein kinematographisches Lebensbild“

Ein Film, also ein Motion Picture, ist ein Bewegungsbild. Dabei kommt es nicht allein auf die Bewegung (der Bilder wie der Zuschauer), sondern auch auf das Bild an – und jedes Bild, das wir uns von einem Genie machen, ist ein persönlich gefärbtes. Man hat in den verschiedenen Epochen, die nun schon seit dem irdischen Dahinscheiden Richard Wagners vergangen sind, in durchaus verschiedenen . . .

Pionteks Bayreuth: „Eröffnungskonzert des Friedrichsforums“, Bundesjugendorchester und Bundesjazzorchester

Rasanz, Fulminanz, Sensation – diese Worte fallen einem ein, wenn man das Eröffnungskonzert des Friedrichsforums besucht hat. – Noch vor wenigen Wochen stand die Wiedereröffnung der ehemaligen Bayreuther Stadthalle auf der Kippe: Brandschutz, man kennt das ja, und es ist wichtig. Erst am Morgen des Eröffnungstages, genauer: erst um 6.05 Uhr hat der verantwortliche Brandschutzmann sein . . .

Pionteks Bayreuth: „Smooth Jazz Wagner“, Anna Hajduk-Rynkowicz, Maria Michoń

Wagner und Jazz, geht das? Und ob! 1964 gab Stan Kenton sein Wagner-Album heraus, ein Monument des Progessive Jazz. Im Wagner-Jubeljahr legte der Drummer Eric Schaefer mit Who is afraid of Richard W.? eine beeindruckende Variationsfolge über Motive aus Wagners Opern vor. Insofern ist der Programmtitel Smooth Jazz Wagner alles andere als abwegig; schließlich kann man ja auch, wovon der neueste . . .

Pionteks Bayreuth: „Rigoletto ‚vs.’ Tannhäuser“, Klavierklasse Sontraud Speidel

Rigoletto gegen Tannhäuser – wer siegt? Beide! Denn Liszt hat alle zwei bearbeitet. – Das Programm, das die Musikhochschule Karlsruhe – Klasse Prof. Sontraud Speidel – in Steingraebers Kammermusiksaal geschickt hat, aber beginnt nicht mit einem der Großmeister der Mitte und des späten, sondern des frühen 19. Jahrhunderts. Ein (Wiener) Klassiker, also Beethoven, ist immer ein . . .

Pionteks Bayreuth: „Pianistische Zeitreise: Virtuose Klaviermusik aus drei Jahrhunderten“

Nobel – so, denkt man, könnte Chopin seine Stücke gespielt haben. So graziös-zurückhaltend, dabei nicht impotent, so stellt man sich eine Art von idealem Chopin-Spiel vor: als Salonmusik von höchsten Graden. – So endet das Konzert der Klasse Prof. Karl-Heinz Simon, der fünf seiner begabten Spielerinnen und Speiler (drei Koreanerinnen und zwei Deutsche) von der Hochschule für Musik . . .