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Wien: „Kublai Khan“, Antonio Salieri (zweite Besprechung)

Auf einen Text von Giovanni Battista Casti verfasste Salieri die heroisch-komische Oper „Cublai, gran kan de’Tartari“ in zwei Akten in italienischer Sprache im Zeitraum zwischen 1786 und 1788. In dieser Oper wurde der russische Hof unter Zar Peter dem Großen unverhohlen kritisiert. Als nun Österreich 1787 formell einer Allianz mit Russland gegen das Osmanische Reich beitrat, verbot die . . .

Frankfurt: „L’Italiana in Londra“, Domenico Cimarosa

Cimarosas Italiana in Londra war bei der Premiere zur Saisoneröffnung 2021 mitten in Pandemiezeiten eine kleine Sensation. Das Publikum hatte eigentlich bei diesem unbekannten Stück eines kaum noch gespielten Komponisten wenig erwartet und wurde mit exzellenten Sängerleistungen, einem fabelhaft-duftigen Orchesterklang und einer spritzigen Regie zu Beifallsstürmen hingerissen. – Der . . .

Karlsruhe: „Tannhäuser“, Richard Wagner

Nach elf Jahren Abstinenz legte nun das Team Vera Nemirova (Regie), Paul Zoller (Bühne), Marie Thérése Jossen-Delnon (Kostüme) dem Badischen Staatstheater einen wundersamen „Tannhäuser“ von Richard Wagner ins Osternest. – Nach bisher recht guten Produktionen gewann ich den Eindruck, dass Frau Nemirova der richtige Bezug zu diesem Werk fehlte. Venus eine freizügige professionelle . . .

Dresden, Konzert: „Reger, Strauss“, Staatskapelle unter Antonio Pappano

Als „genetischem Thüringer“ sind die Namen der beiden Komponisten des Konzertes Richard Strauss (1864-1949) und Max Reger (1873-1916) für mich eng mit der „Meininger Hofkapelle“ verbunden. Für deren Entwicklung hatte die Persönlichkeit des Theaterherzogs“ Georg II. (1826-1914) eine wichtige Bedeutung. Der auf Betreiben des Preußischen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898) im . . .

München: „Parsifal“, Richard Wagner

An der Bayerischen Staatsoper ist vor kurzem Richard Wagners Bühnenweihfestspiel Parsifal wiederaufgenommen worden. Musikalisch und gesanglich konnte man insgesamt zufrieden sein, szenisch ließ die Produktion indes zu wünschen übrig. Dass ein Opernhaus einen berühmten Maler zur Bühnenbildgestaltung verpflichtet, ist schon vorgekommen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Das kann man machen. Bei . . .

Flensburg: „Der goldene Brunnen“, Peter Leipold

Im Oktober 2023 fand als Koproduktion des Theaters Erfurt und des Pfalztheaters Kaiserlautern die Uraufführung dieser Familienoper nach einem Märchenspiel von Otfried Preußler statt. Exakt 100 Jahre nach dessen Geburtstag. Die Librettistin Friederike Karig führte sowohl in Kaiserslautern als auch bei der jüngsten Produktion am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg Regie. . . .

Maribor: „Madama Butterfly“, Giacomo Puccini

Das „Puccini-Jahr“ wird auch in unserem südlichen Nachbarland entsprechend gewürdigt, und das Theater der zweitgrößten slowenischen Stadt, die malerisch unterhalb des „Pohorje“ (Pachergebirges – wie es zur Zeit, als das Gebiet noch die Südsteiermark war- geheißen hat ) an der Drau liegt, wird im Laufe des Jahres auch noch neue Produktionen von „Tosca“ und „Turandot“ . . .