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Frankfurt: „Die Zauberin“, Peter I. Tschaikowsky

Ein Jahr nach der spektakulär gelungenen Produktion der Rimski-Korsakow-Rarität „Die Nacht vor Weihnachten“ (von welcher übrigens eine vorzügliche DVD-Produktion erhältlich ist) landet die Oper Frankfurt wieder einen Volltreffer auf dem Gebiet der unbekannten russischen Oper, dieses Mal mit Tschaikowskys „Zauberin“. Es greift wieder eines ins andere: Mit dem glänzend aufgelegten . . .

Frankfurt, Konzert: „hr-Sinfonieorchester“, Brahms, Weinberg, Strauss

Chormusik und große Symphonik waren die Eckpfeiler des jüngsten Konzertes mit dem hr-Sinfonieorchester. Gastdirigent war der ehemalige Chef des Orchesters, Andrés Orozco-Estrada. – Zu Beginn war sogleich der gastierende WDR Rundfunkchor zu erleben. Im Verein mit dem Orchester wurde von Johannes Brahms dessen Komposition „Nänie“ aus den Jahren 1880/81vorgetragen. Brahms griff dabei . . .

Basel: „Der wunderbare Mandarin“ / „Blaubarts Burg“, Béla Bartók

Das Theater Basel wartet in dieser Adventszeit mit zwei anspruchsvollen Werken von Béla Bartók auf. Der Regisseur Christof Loy inszenierte und choreographierte die Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ und die Oper „Herzog Blaubarts Burg“. – Der Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ stellt Christof Loy einen ungarisch gesprochenen Prolog voran, welcher zwar für „Herzog . . .

CD: „Larmes de couteau / Comedy on the Bridge“ von Bohuslav Martinů (zweite Besprechung)

Zwei kleine Meisterwerke – Er schrieb 20 kleinere und große Opern – aber präsent, falls man das Wort angesichts des Randrepertoires überhaupt benutzen darf, ist bei uns lediglich seine späte Oper Julietta. Selten genug, dass einmal die Griechische Passion – auch ein Spätwerk – auf unseren Bühnen gespielt wird. Dass eines seiner vielen frühen Bühnenwerke, zu denen auch nicht . . .

Wien: „L’arbore di Diana“, Vicente Martín y Soler (zweite Besprechung)

Der in Valencia geborene spanische Komponist Vicente Martín y Soler (1754-1806) ist heute nur mehr eingefleischten Opernliebhabern ein Begriff. Zu selten erscheinen seine etwa 19 musikdramatischen Werke auf der Bühne. Und das völlig zu Unrecht, bedenkt man, dass er seinen Zeitgenossen Mozart um 1790 an Popularität übertraf. Er war, mit einer Ausnahme, zeitlebens ein Freelancer, der erst . . .

CD: „Johannes Brahms: Doppelkonzert“ mit Anne-Sophie Mutter und Pablo Ferrández

Eine außergewöhnlich gelungene CD mit der Musik von Johannes Brahms und Clara Schumann präsentiert das Label Sony Classical. Die große Anne-Sophie Mutter spielt darauf zusammen mit ihrem ebenso hinreißenden Cello Kollegen Pablo Ferrández das Doppelkonzert von Johannes Brahms und das Klaviertrio g-moll gemeinsam mit Lambert Orkis am Klavier. – Das letzte Orchesterwerk schrieb Brahms . . .

Meiningen: „Der Wolf und die 7 Geißlein“, Katharina Brankatschk

Da steht ein riesiges Eichhörnchen im kalten Winterwald: Hilmar, allein der Name bringt die jungen Besucher schon zum Quietschen. Zupft er dann auf seiner Mini-Gitarre und erzählt sein Schicksal, hat er bereits die Sympathien gewonnen. Er friert, ist hungrig, alleine und trotzdem keine jämmerliche Figur. Er nimmt sein Leben in die Hand. Als er das „Geißenheim“ entdeckt, einen nicht . . .

Frankfurt, Konzert: „Orchestre National de France“ unter Cristian Macelaru

Was haben Maurice Ravel und Dirigent Carlos Kleiber gemeinsam? Sie bevorzugten die Konversation mit Kindern und hielten sich gerne mit ihnen in deren Kinderzimmern auf und spielten, anstelle sich mit Erwachsenen zu unterhalten. So ist es nicht verwunderlich, dass der Instrumentalzauberer Ravel sich außergewöhnlich tief in das Märchengenre einfühlen konnte. – In den Jahren 1908 bis 1910 . . .

Buchkritik: „Von Spontini bis Strauss“ – Hofoper Berlin im 19. Jahrhundert

Die Staatsoper Unter den Linden ist vielleicht das Opernhaus, an dem sich, zumindest auf den ersten Blick, so wenig von der bewegten Bau- und Vernichtungsgeschichte ablesen lässt wie an keinem anderen deutschen Theatergebäude. Der Besucher, der auf die Fassade an Berlins altem Boulevard schaut, erhält immer noch einen Eindruck von der Architektur des Herrn Knobelsdorff, der dem Preußenkönig . . .

DVD: „Strawinski: Mavra / Tschaikowski: Iolanta“ an der Bayerischen Staatsoper

Live vom Münchner Cuvilliés Theater kommt der vorliegende DVD-Mitschnitt der beiden Operneinakter Mavra von Igor Strawinsky und Iolanta aus der Feder Peter I. Tschaikowskys. Aufgenommen wurde eine Aufführung vom Juli 2019. Hierbei handelt es sich um eine interessante Angelegenheit. Zunächst einmal  in Anlehnung an das informative Booklet einige kurze Worte zum Inhalt: In der Iolanta . . .