Generalintendant Julien Chavaz und seinem Team ist für die neue Spielzeit eine abwechslungsreiche Mischung von Bewährtem, Seltenem und viel Neuem gelungen, die neugierig macht. Im Musiktheater beginnt es im September 2026 mit Cosi fan tutt*e. Unter dem Motto „Was bedeutet Liebe in Zeiten von Künstlicher Intelligenz?“ wird Regisseurin Martina Gredler Mozarts berühmte Oper ausdeuten; Magdeburgs neuer Generalmusikdirektor Christian Øland wird dirigieren. Im November folgt das 2013 für den New Yorker Broadway modernisierte Musical Cinderella von Richard Rodgers; die Regie hat Generalintendant Julien Chavaz, für die Choreografie ist Daniel Daniela Ojeta Yrureta verantwortlich. Eine hierzulande selten zu erlebende Rarität ist Die Zarenbraut von Nikolai Rimski-Korsakow, die auch Julien Chavaz inszenieren wird; die musikalische Leitung hat Magdeburgs Erster Kapellmeister Julian Gaudiano. Im März 2027 gibt es mit Vacuum Valley. Aufstieg und Fall einer Chipfabrik des postdramatischen Theater/Performance-Kollektivs andcompany&Co. eine Uraufführung, und zwar eine Brecht-Oper, die von Brechts und Kurt Weills Ballett Die sieben Todsünden ausgeht; das Kollektiv wird auch inszenieren, Pawel Poplawski dirigieren. Eine weitere Uraufführung wird es mit Neverland geben, einem musikalische Bilderbogen von Julien Chavaz mit der Musik von Sarah Nemtsov, in der neuen Spielzeit Composer in Residence; Premiere ist ebenfalls im März 2027. Unter der musikalischen Leitung von Christian Øland und in der Regie von Ilaria Lanzino haben unter dem Titel Mad King Blaubart Eight Songs for a Mad King von Peter Maxwell Davies und Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók im April 2027 Premiere. Außerdem wird wieder La Bohème von Giacomo Puccini auf dem Spielplan stehen (Dirigat: Christian Øland, Regie: Luise Kautz). Ab 30. Mai 2027 gibt es Rossinis Der Barbier von Sevilla als Kinderoper zum Mitmachen, die Mélanie Huber inszenieren und Justus Tennie musikalisch leiten wird. Die Spielzeit wird wie immer mit einem DomplatzOpenAir abgeschlossen; aufgeführt wird das schwedische Musical über die Kraft des gemeinsamen Singens Wie im Himmel von Fredrik Kempe (Dirigat: Pawel Poplawski, Regie: Andrea Schwalbach).

© Viktoria Kühne
Wiederaufnahmen: Der Barbier von Sevilla, Turandot, Carmen, Die unbedingten Dinge
Das Ballett präsentiert wieder drei Uraufführungen von Jörg Mannes, und zwar Der kleine Prinz nach Antoine de Saint-Exupéry (Musik von Britten, Tschaikowsky, Prokofjew u.a., Dirigat: Julian Gaudino), Neue Welt (Musik: Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonín Dvořák und „Heroes Symphony“ von Philip Glass – Musikalische Leitung: GMD Christian Øland) sowie Tanzmatrix, ein interaktives „Theatre Game“ im Rahmen des Festivals der Moderne. Schließlich hat Ballettdirektor Jörg Mannes drei junge Choreografen eingeladen, um mit der Compagnie neue choreografische Handschriften zu entwickeln und zu erproben; der Tanzabend im Schauspielhaus, Kammer 2 trägt den Titel Bewegung.Rausch.
Wiederaufnahme: Ein Sommernachtstraum
Gerhard Eckels, 25. Mai 2026
Musiktheater:
12. September 2026: Cosi fan tutt*e, Wolfgang Amadeus Mozart
14. November 2026: Cinderella, Richard Rodgers
23. Januar 2027: Die Zarenbraut, Nikolai Rimski-Korsakow
13. März 2027: Vacuum Valley, andcompany&Co.
18. März 2027: Neverland, Sarah Nemtsov
10. April 2027: Mad King Blaubart, Peter Maxwell Davies und Béla Bartók
1. Mai 2027: La Bohème, Giacomo Puccini
30. Mai 2027: Der Barbier von Sevilla, Kinderoper nach Gioacchino Rossini
19. Juni 2027: DOMPLATZOPENAIR: Wie im Himmel, Fredrik Kempe
Ballett:
3. Oktober 2026: Der kleine Prinz, Jörg Mannes
13. Februar 2027: Neue Welt, Jörg Mannes
20. März 2027: Tanzmatrix, Jörg Mannes
15. Mai 2027: Bewegung.Rausch, Junge Choreografen