Mailand: „Il barbiere di Siviglia“
Als Regisseur Leo Muscato bei der Pressekonferenz von einer Theatertruppe sprach, die Rossinis Oper einstudiert, hegte ich die Befürchtung, neuerlich eine Form von Metatheater zu sehen zu bekommen, wie sie in letzter Zeit allzu häufig (und damit zu billig) eingesetztes Regiemittel ist. Zum Glück war dem nicht so, denn Muscato hatte den Figuren nur verschiedene Aufgaben zugeschrieben, die auf . . .