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Bayreuth: Nachbetrachtung zur „Augmented Reality im  Parsifal“

Das Bayreuther Festspielhaus erstrahlt nach der Renovierung fast wieder in altem Glanz, zumindest äußerlich. Weniger erstrahlend war hingegen der neue „Parsifal“ in der Produktion von Jay Scheib mit der Bühne von Mimi Lien, den Kostümen von Meentje Nielsen, dem Licht von Rainer Casper und der hier neu hinzugetretenen sog. Augmented Reality - AR und Videos von Joshua Higgason. Wie man . . .

CD: „Brahms, Viotti, Dvorak“ Deutsches Sinfonieorchester Berlin, Paavo Järvi

Die vorliegende CD von Christian und Tanja Tetzlaff in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Paavo Järvi ist ein bemerkenswertes musikalisches Meisterwerk. Sie widmen diese Aufnahme dem Gedenken an ihren langjährigen künstlerischen Weggefährten, den Pianisten Lars Vogt (1970–2022), und setzen damit ein bewegendes Zeichen der Verbundenheit. – . . .

Baden-Baden: „Dornröschen“, Peter Tschaikowsky

"Wer hat Dornröschen wachgeküßt?" – So erzählt Iring Fetscher das Märchen der Gebrüder Grimm, hier die Vorgeschichte: „Vor Zeiten war ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: „Ach, wenn wir doch ein Kind hätten!“ … und kriegten immer keins. … Als die Königin einmal im Bade saß, kroch ein Frosch aus dem Wasser ans Land und sprach: „Ehe ein Jahr vergeht . . .

Buchkritik: „Fritz Kreisler – Ein Kosmopolit im Exil“, Gerold Grubger (Hg.)

Mehr als ein begleitender Katalog – Dass Hitler Schäferhunde und Die lustige Witwe liebte, wusste man, dass zu seinen Vorlieben auch das Geigenspiel von Fritz Kreisler gehörte, erfährt man gleich an zwei Stellen aus dem von Gerold Gruber herausgegebenen Band Fritz Kreisler- im Ein Kosmopolit im Exil und könnte darauf verzichten, wenn nicht in dem als Katalog zur Ausstellung des . . .

Dortmund: „La Bohème“, Giocomo Puccini (zweite Besprechung)

Wann habe ich das letzte Mal einen so stimmigen Opernabend erlebt? Diese Frage ging mir gestern Abend beim Verlassen des Dortmunder Opernhauses durch den Kopf und in der Tat musste ich lange überlegen. In Dortmund bekommt der Zuschauer derzeit bei Giacomo Puccinis La Bohème alles geboten, was den Reiz dieses Genre ausmacht. Eine ins Ohr gehende Partitur, hervorragende Sänger, eine Geschichte . . .