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CD: „Harfenkonzerte von Glière und Mosolov“ mit Xavier de Maistre

Eine wunderbare CD ist bei SONY Classical erschienen. Im Mittelpunkt steht Xavier de Maistre, der Doyen der gegenwärtigen Harfenspieler im internationalen Konzertgeschehen. Zwei Konzerte für Harfe und Orchester sind die zentralen Werke dieser Einspielung. Reinhold Glière, der Russe mit deutsch-polnischen Wurzeln, war kein Erneuerer. Er sah sich als ein Vollblutromantiker – und das im Jahr . . .

Stuttgart: „La Cenerentola“, Gioachino Rossini

Zu einem ungemein heiteren, vergnüglichen Opernabend geriet die Wiederaufnahme von Rossinis La Cenerentola an der Stuttgarter Staatsoper. Deren ehemalige Chefregisseurin Andrea Moses hat Rossinis Oper mit ihren vielfältigen Verkleidungen, Verwicklungen und Verwechslungen in hohem Maße kurzweilig, lebendig und mit zahlreichen lustigen Einfällen garniert geradezu funkensprühend in Szene . . .

Berlin: „Oyayaye / Fortunios Lied“, Jacques Offenbach

Die schöne Tradition, kurz vor und kurz nach Weihnachten das Publikum an zwei Abenden mit einer halbszenisch aufgeführten Operette zu amüsieren, hat nach Barrie Kosky auch das neue Intendantenteam beibehalten, nur wird anstelle  einer Jazz-Operette nun Jacques Offenbach aufgeführt, und man munkelt, dass daraus in den nächsten Jahren ein ganzer Zyklus werden soll. Begonnen hat man am . . .

Hamburg: „Die Großherzogin von Gerolstein“, Jacques Offenbach

Genauso wie hier am kleinen aber feinen Ernst Deutsch Theater in Hamburg müssen die Opéras Bouffes aus Offenbachs Feder für das heutige Publikum auf die Bühne gebracht werden, dann beweisen sie ihre Daseinsberechtigung. Denn nichts wäre tödlicher für sie als gepflegte, moralinsaure Langeweile, wie „Barkouf“ am Opernhaus Zürich zum Beispiel. – Der Regisseur dieser Hamburger . . .

Wien: „Amahl und die nächtlichen Besucher“, Gian Carlo Menotti (zweite Besprechung)

Der Name Amahl kommt aus dem Arabischen (أمال) und bedeutet „Hoffnung“. Diese Hoffnung begleitet den Titelhelden der Oper, Amahl, der eigentlich ein gelähmtes Bein haben sollte und wie Menotti, der als Kind selbst unter einem solchen litt, wie durch ein Wunder geheilt wurde. Nicht so bei Regisseur Stefan Herheim. Hier leidet er noch zusätzlich an Leukämie und liegt in einem . . .

Buchkritik: „Auch ich versteh die feine Kunst“ – Biographie über Rita Streich

Ein Buch von 670 Seiten über ein Leben von 67 Jahren, da dürfte dem Leser, was Vita und Karriere von Rita Streich betrifft, nichts verborgen und vorenthalten bleiben. Die als Wiener Nachtigall gefeierte Koloratursopranistin hatte selbst vor, eine Autobiographie zu schreiben, und bereits den Titel dazu ausgewählt. „Auch ich versteh‘ die feine Kunst“ sollte sie heißen, und so ist auch das . . .

Wien „Amahl und die nächtlichen Besucher“, Gian Carlo Menotti (Erste Besprechung)

Heutzutage darf ein Weihnachtsmärchen ja nicht mehr im Heiligen Land spielen, wo Gian Carlo Menotti seine Kurzoper (Spielzeit eine knappe Stunde) von „Amahl“ und den nächtlichen Besuchern ursprünglich angesiedelt hat – einst als Fernsehoper 1951 in New York uraufgeführt. – Musiktheater-an-der-Wien-Intendant Stefan Herheim, der das Stück als Kinder- und Weihnachtsmärchen . . .