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Hamburg: „Hänsel und Gretel“, Engelbert Humperdinck

Die Hamburger Produktion von Humperdincks Märchenoper ist der beste Beweis dafür, dass man (auch aus Gründen der Nachhaltigkeit) das Standardrepertoire nicht alle zehn Jahre neu zu inszenieren braucht. Sage und schreibe 50 Jahre sind seit der Premiere dieser wunderschönen Inszenierung von Peter Beauvais vergangen (Dezember 1972) und sie bereitet Jung und Alt immer noch großes Vergnügen. . . .

Düsseldorf: „Die Jungfrau von Orléans“, Peter Iljitsch Tschaikowsky

Lieber Opernfreund-Freund, – jahrzehntelang war Eugen Onegin die einzige Oper von Peter Iljitsch Tschaikowsky, die man auf deutschen Bühnen hat sehen können; seit ein paar Jahren erkämpft sich nun zusehends auch seine Pique Dame einen Platz im Repertoire. Jetzt sind scheinbar die Raritäten an der Reihe, aus dem Schattendasein des Eugen Onegin herauszutreten und nicht nur konzertant zu . . .

Berlin: „Preisträgerkonzert“ Bundeswettbewerb Gesang

„Junge Stimmen zur Bühne!“ ist das Motto des seit 1979 alljährlich stattfindenden Bundeswettbewerbs Gesang Berlin , abwechselnd die Sparten Oper / Konzert und Musical/ Chanson abdeckend. In diesem Jahr waren wieder Oper und Konzert an der Reihe, und in einem Konzert, dass eigentlich drei Stunden dauern sollte, nachdem man aber bereits nach gut anderthalb Stunden wieder vor der Deutschen . . .

Frankfurt, Konzert: „Ersatz-Programm“ beim Museumsorchester

Nicht selten kommt es anders als geplant. Sehr kurzfristig musste Gast-Dirigent Dennis Russell Davies krankheitsbedingt absagen, so dass bereits die Matinee am Sonntag komplett abgesagt werden musste. Bedauerlicherweise hatte dies auch Auswirkungen auf das vorgesehene Programm. Immerhin soll die ursprünglich vorgesehene dritte Sinfonie von Joachim Raff zu einem späteren Zeitpunkt gespielt . . .

Nürnberg: „Turing“, Anno Schreier

Im Publikum sitzen nicht weniger als 200 junge Leute. Schulplatzmiete, so heißt das. Was gespielt wird, könnte sie tatsächlich interessieren. Alan Turing war ein Held des 20. Jahrhunderts, dessen (friedliche) Arbeit maßgeblich dazu beigetragen hat, den zweiten Weltkrieg zu verkürzen und somit vermutlich Millionen Menschen das Leben zu retten. Zum Dank für seine unschätzbaren Dienste für . . .

Stuttgart: „Hänsel und Gretel“, Engelbert Humperdinck

Vollauf gelungen war am dritten Advent die im Rahmen einer Nachmittagsvorstellung stattgefundene Wiederaufnahme von Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel an der Stuttgarter Staatsoper. Regisseur Axel Ranisch ist zusammen mit Saskia Wunsch (Bühnenbild) und Alfred Mayerhofer (Kostüme) ein großer Wurf gelungen. Ranisch hat das Werk geschickt modernisiert  und zusammen mit seinem Team . . .

Frankfurt: „Die Zauberin“, Peter I. Tschaikowsky

Ein Jahr nach der spektakulär gelungenen Produktion der Rimski-Korsakow-Rarität „Die Nacht vor Weihnachten“ (von welcher übrigens eine vorzügliche DVD-Produktion erhältlich ist) landet die Oper Frankfurt wieder einen Volltreffer auf dem Gebiet der unbekannten russischen Oper, dieses Mal mit Tschaikowskys „Zauberin“. Es greift wieder eines ins andere: Mit dem glänzend aufgelegten . . .

Frankfurt, Konzert: „hr-Sinfonieorchester“, Brahms, Weinberg, Strauss

Chormusik und große Symphonik waren die Eckpfeiler des jüngsten Konzertes mit dem hr-Sinfonieorchester. Gastdirigent war der ehemalige Chef des Orchesters, Andrés Orozco-Estrada. – Zu Beginn war sogleich der gastierende WDR Rundfunkchor zu erleben. Im Verein mit dem Orchester wurde von Johannes Brahms dessen Komposition „Nänie“ aus den Jahren 1880/81vorgetragen. Brahms griff dabei . . .

Basel: „Der wunderbare Mandarin“ / „Blaubarts Burg“, Béla Bartók

Das Theater Basel wartet in dieser Adventszeit mit zwei anspruchsvollen Werken von Béla Bartók auf. Der Regisseur Christof Loy inszenierte und choreographierte die Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ und die Oper „Herzog Blaubarts Burg“. – Der Tanzpantomime „Der wunderbare Mandarin“ stellt Christof Loy einen ungarisch gesprochenen Prolog voran, welcher zwar für „Herzog . . .