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München: „Staatstheater am Gärtnerplatz“, Spielzeit 2024/25

Das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz hat seinen Spielplan für die neue Saison 2024/25 bekanntgegeben. Den Auftakt macht am 18. Oktober 2024 eine von Herbert Föttinger inszenierte und von Rubén Dubrovsky dirigierte Neuproduktion von Bizets Carmen. Am 29. November 2024 folgt eine Neuinszenierung von Arthur Sullivans Operette Die Piraten von Penzance. Die Regie und die Choreographie . . .

Kontrapunkt: „Autos weg – hat kein Zweck! Beethovens 9. weg – hat kein Zweck! Karajan weg….!“

Nachdem schon die Büste Herbert von Karajans aus dem Aachener Theater entfernt wurde (siehe unseren Kontrapunkt), geht die Cancel-Culture, die Bücherverbrennung, weiter. Axel Brüggemann, der quasi unvermeidliche oberste deutsche Kulturgutmenschen-Journalist, by the way, hat wieder zugeschlagen. Verdammte Hacke! – https://backstageclassical.com/weg-mit-dieser-europahymne – Da . . .

Solingen: „Das Lächeln einer Sommernacht“, Stephen Sondheim

Auch wenn man bereits unzählige Opern, Operetten und Musicals erleben durfte, viele davon für immer in bester Erinnerung abgespeichert, so gibt es hin und wieder doch diese ganz besonderen Abende, wo man ein selten gespieltes Werk erstmals sieht und dieses dann dermaßen überzeugen kann, dass der Theaterbesuch das Repertoire dieser Erinnerungen um eine weitere Aufführung bereichert. So . . .

Dresden: „Káťa Kabanová“, Leoš Janáček

Der aus dem tschechischen Hukvaldy stammende Leoš Janáček (1854-1928) lebte seit seinem elften Lebensjahr in der Alt-Brünner Stiftung des Augustinerklosters in einer fremden, nicht immer freundlichen Umgebung ausschließlich unter dem Einfluss männlicher Dominanzen. Im Stift erhielt er neben einer guten Allgemeinbildung eine ausgezeichnete Ausbildung zum Musiker. Es fehlte aber Janáček in . . .

Mailand: „Cavalleria rusticana/Pagliacci“, Pietro Mascagni/Ruggero Leoncavallo

Diese Produktion der Zwillinge des Verismo war von Mario Martone 2011 erarbeitet und wurde seither auch 2014 und 2015 gespielt. Die Wiederaufnahme wurde sehr gut von Federica Stefani betreut, denn in beiden Stücken blieb die von Martone erdachte Atmosphäre bestens erhalten. So wurde die Ausgegrenztheit Santuzzas vom ersten Moment an klar, wenn sie sich im Vorraum einer Kirche mit Mamma Lucia . . .

Magdeburg: „Le nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart

Nach gut 10 Jahren gibt es wieder Mozarts „Nozze di Figaro“ in Magdeburg, wie damals 2013 von der Generalintendanz des Hauses inszeniert. Julien Chavaz, verantwortlich für Regie und Bühne, verstärkte die Mozarts Geniestreich innewohnende Turbulenz noch durch seine Konzeption der ständig geänderten Spielflächen, indem sich jede Menge Türen nach oben und unten sowie nach rechts und links . . .

Frankfurt, Konzert: „Lindberg, Tüür, Strauss“, hr-Sinfonieorchester unter Nicholas Collon

Ein Konzert von stilistischer Vielfalt – Unter der Leitung des britischen Gastdirigenten Nicholas Collon trat das hr-Sinfonieorchester auf, begleitet vom renommierten Geiger Vadim Gluzman. Das Konzert begann mit Magnus Lindbergs "Chorale", einer Komposition, die den innovativen Ansatz des finnischen Komponisten in Bezug auf Orchestrierung und harmonische Sprache zeigt. Uraufgeführt im . . .

Berlin: „Le nozze di Figaro“, Wolfgang Amadeus Mozart

Was haben die slawische Nixe Rusalka in der Lindenoper und der spanische Ex-Coiffeur Figaro in der Komischen Oper miteinander gemein? Sie wohnen im Erdgeschoss eines Zweietagenhauses, wobei Rusalka für den scheußlichen Wurm, in den sie sich zum Schluss verwandelt, noch das Kellergeschoss zur Verfügung hat, für Figaro und Susanna nur eine Art Waschküche zur Verfügung steht. Residieren in der . . .

Berlin, Konzert: „Schubert, Brahms, Beethoven“, Berliner Philharmoniker unter Daniel Harding

Als Daniel Barenboim nach langer, krankheitsbedingter Zwangspause im Januar 2023 seinen ersten öffentlichen Auftritt bei einem Konzert der Berliner Philharmoniker absolvierte, war dies ein weithin beachtetes Ereignis. Der Maestro erschien blaß und ausgezehrt, kletterte mühsam auf einen bereitgestellten Hochstuhl, gab den ersten Einsatz, und alle Zerbrechlichkeit war wie weggeblasen. Mit . . .