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Oldenburg: „Flight“, Jonathan Dove

Jonathan Dove ließ sich bei seiner 1998 uraufgeführten Opernkomödie Flight vom Schicksal des iranischen Flüchtlings Mehran Karimi Nasseri inspirieren, der achtzehn Jahre ohne Papiere auf dem Pariser Flughafen lebte. Auch Flight spielt auf einem Flughafen. Die Passagiere hängen in der Abflughalle fest, weil alle Flüge wegen eines Gewittersturms gestrichen sind. – Da sind das Ehepaar . . .

Hildesheim: „Wenn ich König wär“, Adolphe Adam

Immer wieder gelingt es der Leitung des Theaters für Niedersachsen (TfN), in ihrem kleinen Haus in Hildesheim gut spielbare, aber inzwischen fast vergessene Opern wieder zu entdecken und mit Erfolg aufzuführen. So geschieht es in dieser Spielzeit auch mit der märchenhaften Spieloper „Wenn ich König wär“ von Adolphe Adam (1803-1856). Der französische Komponist studierte bei seinem Vater, . . .

Bonn: „Frankenstein junior“, Mel Brooks und Thomas Meehan

Im Jahr 2001 gelang Mel Brooks ein großartiger Broadway-Erfolg mit seinem Musical The Producers, welches auf seinem Film Frühling für Hitler aus dem Jahr 1968 beruht. Zusammen mit Thomas Meehan brachte er seinen Filmerfolg als Musicalparodie auf die Theaterbühne, die im Premierenjahr mit insgesamt 12 Tony-Awards bei 15 Nominierungen ausgezeichnet wurde. Damit löste The Producers nach . . .

Duisburg: „Orpheus in der Unterwelt“, Jacques Offenbach

Bunt, frivol und überdreht. So könnte die Überschrift über Barrie Koskys Inszenierung des Orpheus in der Unterwelt aus der Feder von Jacques Offenbach lauten. Entstanden für die Salzburger Festspiele 2019 feierte diese Koproduktion inzwischen auch ihre Premiere an der Komischen Oper Berlin und am Düsseldorfer Opernhaus. Am vergangenen Freitag fand nun die Übernahme-Premiere am Duisburger . . .

Stuttgart: „L’elisir d’amore“, Gaetano Donizetti

Seit einiger Zeit steht an der Staatsoper Stuttgart wieder Donizettis famose Oper L'elisir d'amore auf dem Spielplan. Diesen absoluten Renner unter den Werken Donizettis wieder einmal zu erleben, bereitete ausgesprochenes Vergnügen. Um das Fazit vorwegzunehmen: Hierbei handelte es sich in jeder Beziehung um eine hoch gelungene Aufführung! – Überzeugend war schon die Inszenierung. . . .

Baden-Baden: „Dona nobis pacem“, John Neumeier

John Neumeier beendete seine Intendanz in Hamburg, eine Ära von fünfundzwanzig Jahren. Sie ging nahtlos über in die sogenannte Ballett Intendanz in Baden-Baden. In Hamburg endete diese Zeit mit „Dona Nobis Pacem“ („Der Opernfreund“ vom 7. Dezember 2022) und war auch der Beginn in Baden-Baden. Also nichts Neues für die neue Intendanz. – 1987 choreographierte John Neumeier schon . . .

Wiesbaden: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Am 29. September 2023 erlebte das Hessische Staatstheater Wiesbaden mit der Wiederaufnahme von Dmitri Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzsenk" unter der musikalischen Leitung von Michael Güttler einen triumphalen Abend. Diese Aufführung hatte etwas von einer Premiere, da zum ersten Mal seit der Covid-19-Pandemie das Orchester bei dieser Produktion wieder im Orchestergraben saß und das . . .

Skopje (Nordmazedonien): „Lydia aus Mazedonien“, Risto Avramoski

Schon fünf Jahre bevor er mit seinem beeindruckenden Wagner-Programm an der Sofia Oper und Ballett begann, stattete Regisseur Plamen Kartaloff der Nationaloper & Ballett der Republik Nordmazedonien einen nachhaltigen Besuch ab und inszenierte die mazedonische Kult-Oper „Lydia aus Mazedonien“ von Risto Avramoski. Nun erlebte sie nach der Premiere 2005 eine Wiederaufnahme nach immerhin 18 . . .