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Hildesheim: „Die Schönste von New York“ (konzertant)

Premiere am 26. Mai 2022 – Super-Rarität – Das Theater für Niedersachsen (TfN) und sein musikalischer Leiter Florian Ziemen sind immer wieder für eine Überraschung gut. So war es auch gestern mit der Ausgrabung eines munteren Stückes aus der Anfangszeit der Operette: „Die Schönste von New York“ (The belle of New York) des heute weitgehend unbekannten deutsch-amerikanischen . . .

Berlin: Kontraste im neuen „Abend des Staatsballetts“

Choreografien von einer Tänzerin und drei Tänzern des Staatsballetts Berlin präsentiert das neue vierteilige Programm der Compagnie mit dem Titel LAB_WORKS 2022 in der Komischen Oper. Es wurde entwickelt als Weiterbildungsprogramm für die Absolventen der Staatlichen Ballettschule Berlin – Fellows des „Enhance Mentorship Programme“. Die Initiative soll eine Brücke sein zwischen Schule . . .

Gelsenkirchen: „Wachsfigurenkabinett“, Karl Amadeus Hartmann

Premiere: 26. Mai 2022 – Meistens wird „Wachsfigurenkabinett“ von Karl Amadeus Hartmann nicht mit anderen Stücken kombiniert, obwohl die fünf Kurzopern nur 75 Minuten dauern. Am kleinen Haus des Gelsenkirchener Musiktheater im Revier, gibt es nun noch Hans Werner Henzes „Das Wundertheater“ dazu. Diese Kombination ist zwar nicht zwingend, aber immerhin hat Henze die Uraufführung . . .

Graz: „Schwanengesang“ als Ballett, Franz Schubert, Andreas Heise

Die Oper Graz schreibt in ihrer Ankündigung: „Seit zwei Jahrzehnten hat Wilfried Zelinka im Ensemble der Oper Graz die hiesige Opernlandschaft maßgeblich geprägt. Nun interpretiert er Franz Schuberts „Schwanengesang“ und löst sich, dank der von Andreas Heise eigens für das Ballett der Oper Graz choreographierten Umsetzung des Liederzyklus, von seiner starren Position nebst dem Flügel. . . .

Innsbruck: „Die Passagierin“, Mieczysław Weinberg

Ein Mahnmal gegen das Vergessen – Es ist erstaunlich, leider aber auch kennzeichnend für die Mentalität unserer europäischen Gesellschaften nach dem Zweiten Weltkrieg, dass diese packende Oper über die NS-Massenvernichtung und Gräuel in Auschwitz des jüdisch-polnischen Komponisten Mieczysław Weinberg (1919–1996) zwar schon 1968 vollendet worden war, aber erst 2006 in Moskau . . .