Wien: „Theodora“, Georg Friedrich Händel (zweite Besprechung)

Dieses dramatische Oratorium von Georg Friedrich Händel (HWV 68) wurde am 16. März 1750 im Theatre Royal in Covent Garden in London uraufgeführt. Thomas Morell verfasste das Libretto auf Grundlage von Robert Boyles 1687 publizierter Abhandlung The Martyrdom of Theodora and of Didymus. Als weitere Quelle diente ihm die Tragödie Théodore, vierge et martyre von Pierre Corneilles von 1645. . . .

Düsseldorf: „Parsifal“, Richard Wagner

Wenn die Deutsche Oper am Rhein den „Parsifal“ als „spektakulär vertontes Gralsepos“ ankündigt, dann legt sie selbst schon den Link, wo der Abend seine Stärken hat. Das Düsseldorfer Haus präsentiert Wagners letzte Oper auf musikalische höchstem Niveau und in einer Inszenierung, die den Agierenden zwar viel Raum lässt und die Musik atmen lässt, die aber letztlich wenig zu sagen . . .