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Frankfurt: „Eugen Onegin“, Peter I. Tschaikowski

Die Frankfurter Produktion von Eugen Onegin aus dem Jahr 2016 profitiert ganz wesentlich von den Schauwerten des Bühnenbildes (Katja Haß). Die Szene ist zeitlich vom zaristischen Rußland in ein Ostblockland der späten 1980er Jahre versetzt worden. Der Spielort ist ein gehobenes Restaurant, dessen Rückwand von einem kolossalen realsozialistischen Mosaik geprägt wird. Durch Drehung um 180 . . .

Wien: „La Périchole“, Jacques Offenbach (Erste Besprechung)

Eigentlich war man ins Museums Quartier gekommen, um in einer Produktion des Theaters an der Wien Offenbachs Opéra-Bouffe „La Périchole“ zu sehen, und nicht einen billigen Kabarett-Abend im Pradler-Stil, den Regisseur Nikolaus Habjan bereitstellte. Keine Frage, dass Offenbachs Operetten als politische Satiren gedacht und folglich aktuelle Anspielungen eingeplant waren, aber das dürfte . . .

Frankfurt, Konzert: „Opern- und Museumsorchester“, Spanischer Abend

Wenn ein Land besonders häufig musikalisch vertont wurde, dann ist es Spanien! Von jeher beschäftigte dieses so vielschichtige Land die Komponisten. Von daher war es eine besonders schöne Idee, dieses Spanien in den Mittelpunkt des aktuellen Konzertes der Frankfurter Museumsgesellschaft zu stellen. Als Kontrast gab es dazu die seltene Begegnung mit dem Violinkonzert des Armeniers Aram . . .

Duisburg: „Adriana Lecouvreur“, Francesco Cilea

Nach der umjubelten Premiere von Cileas selten gespielter Oper „Adriana Lecouvreur“ im letzten Mai 2022 in Düsseldorf war Gianluca Falaschis glamouröse Inszenierung dieses Melodramas  nun auch in Duisburg zu sehen. Und auch in Duisburg stand das Publikum Kopf, wollte der stürmische Beifall nach  knapp drei Stunden rauschhafter Gesangsoper nicht enden. Cilea, der mit Mascagni, . . .