Berlin: „Il Barbiere di Siviglia“, Gioachino Rossini
Keinen größeren Kontrast als den zwischen dem Barbiere di Siviglia der Berliner Staatsoper und jenem der Deutschen Oper Berlin kann man sich vorstellen, wo zum einen Ruth Berghaus in den sparsamen, streng stilisierten Bühnenbildern von Achim Freyer sängerfreundlich inszenierte und sich lediglich eines unaristokratischen Benehmens von Almaviva gegenüber seiner späteren Gattin schuldig . . .