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Berlin: Symposion und Liederabend zum 20. Todestag von Dietrich Fischer-Dieskau

Mit den unterschiedlichsten Aktivitäten an den unterschiedlichsten Örtlichkeiten versucht die Deutsche Oper Berlin die Zeit des Orchestergrabenumbaus im Haus an der Bismarckstraße zu überbrücken und ihr Publikum bei der Stange zu halten. Da gab es konzertante oder halbszenische Aufführungen von Zemlinskys Eine florentinische Tragödie im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Delibes Lakmé in der . . .

Mailand: „Fedora“, Umberto Giordano

Die vorletzte Produktion vor der Eröffnung der neuen Saison geriet als ziemlicher Schlag ins Wasser. Umberto Giordanos zweite Oper kann hinsichtlich textlicher und vor allem musikalischer Qualität ihrer populären Vorgängerin "Andrea Chénier" nicht das Wasser reichen (um bei diesem Element zu bleiben) und ist ein Werk, an das der Regisseur aufrichtig glauben und den Mut haben muss, den schon . . .

Nürnberg: „Expeditionskonzert“ – Mendelssohns Italienische

Molto energico – Man hätte der Dirigentin noch wesentlich länger zuhören können. Schade, dass das Konzert samt Erläuterungen nur 100 Minuten dauerte – denn Joana Mallwitz, die GMD der Nürnberger Staatsphilharmonie, ist nicht allein eine gute Dirigentin. Sie besitzt auch einen pädagogischen Eros, der uns in der Corona-Zeit, als alles alles zu war, einige brillante digitale . . .

Freiburg: „Der Freischütz“ Carl Maria von Weber

Das Theater Freiburg, Intendant Peter Carp, hat mit seiner Produktion „Der Freischütz" einen Volltreffer erzielt. – In der Inszenierung des Regieensembles „Showcase Beat Le Mot" entsteht auf der Bühne eine absolut neue Sichtweise auf den Freischützen: Der Chor und die Statisten sind mit einem Car auf der Reise nach einem Gastspielort. Die Solisten reisen mit dem Flugzeug, getrennt . . .

CD: „Schumann: Symphonien Nrn. 1 und 2“ in der Bearbeitung von Gustav Mahler

Robert Schumann skizzierte seine Erste Symphonie in nur vier Tagen. Am 31. März 1841 wurde sie vom Leipziger Gewandhausorchester unter der Leitung von Felix Mendelssohn uraufgeführt. Adolf Böttgers Gedicht Frühlingsgedicht inspirierte den Titel „Frühlingssymphonie“. – In den Jahren 1844 und 1845 verschlechterte sich Schumanns Gesundheitszustand. Vor allem seine Psyche geriet dabei . . .

Gelsenkirchen: „Krabat“ Uraufführung

Zum Ende der vergangenen Spielzeit feierte die Oper „Krabat“ nach Otfried Preußlers gleichnamigen Roman seine Uraufführung am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Leider mussten seinerzeit krankheitsbedingt einige Vorstellungen ausfallen, so dass sich erst jetzt die Gelegenheit ergab, das Werk etwas genauer zu betrachten. Die Steampunk-Band Coppelius feierte mit „Klein Zaches, genannt . . .

Frankfurt, Konzert: „Opern- und Museumsorchester“, Schumann und Mahler

Nur knapp zwei Wochen benötigte Robert Schumann, um sein herrliches Cellokonzert zu schreiben. In einer seltenen Hochphase des depressiven Komponisten, floss ihm dieser Geniestreich leicht aus den Händen. Drei Sätze in nahtlosen Übergängen. Obschon es schwelgerisch liedhaft beginnt, so wollte Schumann einen leisen Beginn realisiert sehen – und „nicht zu schnell“. Ein Widerspruch. . . .

Saarbrücken: „Das Rheingold“, Richard Wagner

Mehr als 30 Jahre liegt der letzte „Ring des Nibelungen“ der Saarländischen Staatstheaters zurück: Von 1987 bis 1990 brachten Dirigent Jiri Kout und Regisseur Grischa Asagaroff ihre gemeinsame Produktion heraus. Nun steht GMD Sébastien Rouland am Pult und die Regie liegt in den Händen des Duos Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka, die auch für Bühne und Kostüme verantwortlich . . .