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CD: „Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2“, Essener Philharmoniker unter Tomás Netopil

Sechs Jahre währte der Schaffensprozess an Mahlers gewaltiger „Auferstehungssinfonie“, die zum einen auf die „Wunderhorn“-Lieder zugreift und zum anderen Mahlers extreme Gefühlswelt außergewöhnlich intensiv abbildet. – Die Essener Philharmoniker und ihr scheidender Generalmusikdirektor Tomás Netopil präsentieren nun bereits die dritte Aufnahme einer Mahler Sinfonie, hier ein . . .

Nürnberg: „Die Frau ohne Schatten“, Richard Strauss

Ursprünglich sollte die Neuinszenierung des Werks schon 2020 herauskommen. Wir wissen, was den Spielplan seinerzeit zur Makulatur machte. Ist die Kargheit der Bühne also auf die Sparmaßnahmen zurückzuführen, die in Folge der Theaterschließtage über die Bühnen kamen? Man möchte es nicht annehmen. Die Frage nämlich, ob eine fantastische Märchenoper vom Schlage der „Frau ohne . . .

Hanau, Konzert: Mozart & Mahler mit der Neuen Philharmonie Frankfurt

Im Jahr 1774 erreichte das sinfonische Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart einen Höhepunkt. Seine Sinfonie Nr. 29 galt als formvollendetes Beispiel der Sonatenhauptsatzform mit klar ausformulierter Coda und feiner Kontrapunktik. – Spielerische Eleganz und Rokoko Anklänge im Menuett des dritten Satzes verleihen dieser Sinfonie einen besonderen Charme. Mit ausgewogener Klangschönheit und . . .

Duisburg: „N bisschen Frieden“ Ralph Siegel

Das Theater am Marientor in Duisburg zählt nach wie vor zu einem der schönsten Theater in Deutschland, doch in den letzten Jahren drehten sich die Schlagzeilen eher um die Schließung des Hauses oder die Nutzung als Impfstelle und weniger um den eigentlichen Theaterbetrieb. Seit einiger Zeit finden in dem schönen Theatersaal wieder regelmäßig Gastspiele statt. Am Donnerstag, den 20. Oktober . . .

Bern: „Guillaume Tell“ Gioachino Rossini

Dem Dramaturgen Rainer Karlitschek, zusammen mit der Regisseurin Amélie Niermeyer und dem Dirigenten Sebastian Schwab ist es gelungen, das vierstündige Werk Rossinis auf ungefähr 165 Minuten zu kürzen. Dabei ist anzumerken, dass diese Kürzungen keinen Einfluss auf den musikalischen Gehalt und den dramaturgischen Tiefgang haben. – Das Bühnenbild wurde von Christian Schmidt entworfen . . .

Wien: „Das schlaue Füchslein“ Leoš Janáček

Man fährt als Berichterstatter mit großer Spannung und Vorfreude mit den U-Bahnen 1 und 3 zum Museumsquartier, den ehemaligen barocken Hofstallungen. Aber diese Freude wird bereits vor der Vorstellung durch etwa 20% der Fahrgäste in diesen beiden Öffis getrübt, die einfach keine FFP2-Maske tragen. Wozu auch, die Stadt Wien kontrolliert ohnehin nicht! Der zweite, weitaus stärkere Störfaktor . . .

Mailand: „Il Matrimonio Segreto“, Domenico Cimarosa

Wie im Herbst der letzten Jahre war die erste Produktion nach der Sommerpause dem Auftritt von Schülern der Accademia della Scala gewidmet. Ein erfahrener arrivierter Sänger ist dabei für die jungen Leute eine Art Tutor, von dem sie viel lernen und sich einiges abschauen können. Diesfalls war es Pietro Spagnoli, der den alten reichen Geizhals Geronimo, der seine Tochter Elisa an einen . . .