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Wien: „Rappresentatione di anima et di corpo“, Emilio de’ Cavalieri

21.9.2021 (Premiere am 19.9.) – Eine höchst gelungene Wiederentdeckung – Der vielseitige italienische Komponist, Choreograf, Organist, Tänzer und Diplomat wurde 1550 in Rom geboren und starb ebenda 1602. Er trug gemeinsam mit Giovanni de‘ Bardi, Conte di Vernio (1534-1612), zur Entwicklung der Intermezzi bei. Er war Mitglied der römischen Schule. Sein Werk und das anderer . . .

Berlin: Kupfers neuer alter „Fidelio“

Beethovens Große Oper Fidelio begleitete Harry Kupfer seit seinen frühen Jahren in Weimar und Dresden. Auch in Berlin hat er das Stück bereits inszeniert – 1997 an der Komischen Oper. Noch immer ist diese Inszenierung in lebendiger Erinnerung, gelang dem Regisseur damals doch die schwierige Gratwanderung zwischen konzertanter Aufführung und packendem Musikdrama. Kupfer inszenierte eine . . .

Lüttich: „La forza del destino“, Giuseppe Verdi

Premiere 16. September 2021 – Kein deutsches Opernhaus würde auf die Idee kommen, den Beginn einer vierstündigen Oper für 20 Uhr anzusetzen. Nicht so an der Opera Royal im belgischen Liege, wo man Verdis „La Forza del Destino“ ungekürzt spielt und der Schlussakkord erst kurz vor Mitternacht erklingt. Aber auch sonst ist in Liege vieles anders: Zwar gelten auch hier die 3G-Regeln, . . .

Dresden: Todd Fields dreht mit Cate Blanchett und den Musikern der Dresdner Philharmonie

Es wird kolportiert, der US-amerikanische Schauspieler und Filmproduzent Todd Fields habe fünfzehn Jahre an der Vorbereitung eines Film-Dramas über das Schicksal der erfolgreichen Musikerin Lydia Tár und deren Adoptivtochter Petra gearbeitet. – Weder das Wissen meiner zahlreichen betagten Musikfreunde noch die Internet-Suchmaschinen konnten Informationen zu einer Musikerin Lydia Tár . . .