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Linz: „La forza del destino“, Giuseppe Verdi

 „In Linz beginnts“ lautete vor ein paar Jahren der Werbespruch von Oberösterreichs Landeshauptstadt und noch ein paar Jahre früher träumten zwei Provinzschauspieler „in Linz müsste man sein“. In Linz sollte aktuell jeder Musikfreund sein, der spannendes Musiktheater erleben möchte. So wie gestern bei der Premiere von Verdis „La forza del destino“ in der Regie von Altmeister . . .

Lüttich: „La Sonnambula“, Vincenzo Bellini

Lieber Opernfreund-Freund, – im belgischen Lüttich ist derzeit eine ganz besondere Inszenierung von Vincenzo Bellinis Belcanto-Perle La Sonnambula zu erleben. Dabei ergänzt die Choreographin Michèle Anna De Mey die Erzählung mit Hilfe von neun Tänzern um eine zusätzliche Dimension. – Ein Bühnenbild im klassischen Sinne gibt es nicht am gestrigen Abend. Stattdessen wird die . . .

Frankfurt: „Blühen“, Vito Žuraj

Daß man unheilbar kranken Frauen beim Siechtum und schließlich beim Sterben zusieht, ist ein erstaunlich beiläufiger Vorgang zweier der erfolgreichsten Opern des internationalen Repertoires: Verdi läßt seine Traviata ebenso bühnenwirksam an Tuberkulose zugrunde gehen wie Puccini seine Mimi. Das Publikum ist gerührt bis ergriffen und empfindet keinerlei Scham über den eigenen Voyeurismus, . . .

Wien: „Orpheus in der Unterwelt“, Jacques Offenbach

Innerhalb einer Woche Offenbach zum zweiten in den Musiktheatern Wiens. Ist im MuseumsQuartier eine Herde Trampeltiere für die „La Perichole“-Aufführung des Theaters an der Wien herumgerast (dafür wurde ausgezeichnet gesungen), nahm die Volksoper für „Orpheus in der Unterwelt“ einen ganz anderen Weg. Man engagierte ein englisches Comedy-Ensemble, von dem man sicher sein konnte, dass . . .

Zürich: „3. Philharmonisches Konzert“, Strauss, Bartok, Mahler

Was für ein klug zusammengestelltes Konzertprogramm voll aufwühlender Intensität präsentierte uns die Philharmonia Zürich anlässlich ihres 3. philharmonischen Konzerts gestern Abend im Opernhaus Zürich! Der 26 jährige Richard Strauss stand bei der Komposition seiner Tondichtung „Tod und Verklärung“ ganz am Anfang seiner Karriere, Béla Bartók hinterließ sein Viola Konzert . . .

Hamburg: „Lady Macbeth von Mzensk“, Dmitri Schostakowitsch

Die Handlung der Oper Lady Macbeth von Mzensk von Dmitri Schostakowitsch bietet „Sex and Crime“ pur: Vergewaltigung, Ehebruch, Brutalität und Mord sind die äußerlichen Zutaten. Katerina Ismailowa lässt sich auf ein Verhältnis mit Sergei ein, einem Arbeiter im Betrieb ihres Schwiegervaters Boris.  Dieser Boris ist ein bigotter, brutaler und geiler Tyrann. Katarina vergiftet ihn. Und . . .

Wiesbaden: „Rusalka“, Antonín Dvořák

Wenn Sänger ins Regiefach wechseln, geschieht das zumeist nach Beendigung der aktiven Bühnenkarriere. Ein herausragendes Beispiel dafür ist Brigitte Fassbaender, die als international gefeierte Mezzosopranistin bereits im Alter von 56 Jahren die Profession wechselte und mit inzwischen rund 90 Inszenierungen eine der wichtigsten Opernregisseure im deutschsprachigen Raum geworden ist. Zuletzt . . .