Berlin, Ballett: „Two Chapters Love“, Sharon Eyal

Sharon Eyal hat unter den Berliner Ballettfreunden, vor allem den Anhängern des Contemporary Danse, eine große Fangemeinde. Alle Vorstellungen des neuen Abends beim Staatsballett sind ausverkauft. Die israelische Choreografin bestreitet dessen zweiten Teil mit ihrem Stück 2 Chapters Love - eine der beiden Uraufführungen des Programms. Es handelt sich um die Überarbeitung der für ihre . . .

Frankfurt: „Martha“, Friedrich von Flotow (zweite Besprechung)

Als einen "Goldklumpen, den man heben muss" bezeichnet die Regisseurin Katharina Thoma die einstige Erfolgsoper Martha von Friedrich von Flotow im Programmheft. Damit dieser Klumpen wieder glänzt, reicht das alleinige Heben allerdings nicht - der Klumpen bedarf auch einer gehörigen Portion Politur. Und genau diese hat sie Flotows Oper verabreicht und damit dieses Schmuckstück, das Jahrzehnte . . .

Frankfurt: „Die Nacht vor Weihnachten“, Nicolai Rimski-Korsakow

Und es leuchten die Sterne – Sie blinken nicht nur aus den hunderten von Lichtdioden, welche in den weiß gefliesten Bühnenraum von Johannes Leiacker eingebaut sind, sie leuchten auch aus dem Orchestergraben, von wo aus uns das Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter der Leitung von Takeshi Moriuchi auf diesen so wunderbar entspannenden, schon beinahe psychedelischen Trip mitnimmt. . . .

Antwerpen: „Die Perlenfischer“, Georges Bizet

Lieber Opernfreund-Freund, – seit gestern sind Bizets vergleichsweise selten gespielte Perlenfischer in der atemberaubenden Produktion, die das Künstlerkollektiv FC Bergmann 2018 auf die Bretter der Vlaamse Opera gebracht hatte, erneut in Antwerpen zu erleben. Dabei hat die erste Opernregiearbeit der vier Künstler Stef Aerts, Joé Agemans, Thomas Verstraeten und Marie Vinck nichts von . . .

Wuppertal: „Cinderella“, Richard Rodgers & Oscar Hammerstein

Bei Bühnen-Versionen des Aschenputtel-Märchens denkt man am ehesten an Prokofjews „Cinderella“-Ballett oder Rossinis „Cenerentola“-Oper. Wuppertals neue Opernintendantin Rebekah Rota bringt aber als dritte Neuproduktion der Saison ein „Cinderella“-Musical aus der Feder von Rodgers und Hammerstein heraus. Erstaunlich dabei ist, dass es immer noch kein richtiges Ensemble zu geben . . .