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Karlsruhe: „Verlobung im Traum“, Hans Krása

Aufführung am 25.10.2014, (Premiere am 18.10.14) – Fröhlich plätscherndes Gesellschaftsbild nach Dostijewski - gut dargeboten – Hans Krása hatte einen tschechischen Vater und eine deutsch-jüdische Mutter und wuchs in der einzigartigen Mischkultur Prags auf, die seit dem Zweiten Weltkrieg wegen der Ermordung der einen und Vertreibung einer anderen Gruppe nicht mehr existiert. . . .

Straßburg: „L’amico Fritz“, Pietro Mascagni

Premiere am 24.10.2014 – Mascagni hatte nach seinem Sensationserfolg der Cavalleria Rusticana nicht mehr auf der Verismo-Welle weiterschwimmen wollen, sondern folgte dem Drang der jungen italienischen Oper (giovane scuola italiana), die sich wohl unter dem Eindruck der aufkommenden Wagnermania und der „Scapigliatura“ vielfach Themen widmete, deren Handlung nördlich der Alpen spielt. . . .

Mainz: „Simplicius Simplicissimus“, Karl Amadeus Hartmann

Premiere im Kleinen Haus am 18.10.2014 – Historienstück - zwischen den Nachbeben des ersten Weltkriegs und der Vorahnung auf neues Schlachten entstanden und zeitlos zu verstehen – Der Komponist Karl Amadeus Hartmann ließ sich von den Nazis nicht gleichschalten. Er war Mitglied der Künstlervereinigung „Die Juryfreien“, die 1934 zwangsaufgelöst wurde, konnte aber Mitglied der . . .