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Frankfurt: „La Gazetta“, Gioachino Rossini

Nachbericht von der Vorstellung am 4. Februar 2020 – Eine glänzend servierte Petitesse – Gleich drei Rossini-Opern finden sich auf der Premierenliste der Oper Frankfurt in der laufenden Spielzeit. Nach dem fulminanten Saisonauftakt mit dem unterschätzten Otello und vor der Premiere von Bianca e Falliero im April im Großen Haus präsentierte man im Bockenheimer Depot als heiteres . . .

Frankfurt: „Tamerlano“, Georg Friedrich Händel

Premiere am 7. November 2019 – American Horror Story – Wenn Wochen vor der Premiere schon sämtliche Vorstellungen der kommenden Aufführungsserie restlos ausverkauft sind, dann gibt das Publikum dem Opernhaus eine Carte blanche. So geschieht es seit einigen Spielzeiten regelmäßig, wenn die Oper Frankfurt für das Bockenheimer Depot eine neue Händel-Inszenierung ankündigt. So . . .

Frankfurt: „Satyricon“, Bruno Maderna / „The Medium“, Gian Carlo Menotti

Besuchte Vorstellung. 17. Juni 2019 (Premiere am 15. Juni 2019) – Vergnügliches Opernmuseum – In einem ungewöhnlichen Doppelabend hat die Oper Frankfurt zum Saisonabschluß im Bockenheimer Depot einen Ausflug in die jüngere Musikgeschichte unternommen. Sie hat dabei zwei Werke kombiniert, die typisch für ihre Entstehungszeit sind, über welche aber die Zeit hinweggegangen ist. . . .

Frankfurt: „Rinaldo“, Georg Friedrich Händel

Bericht von der Wiederaufnahmepremiere am 12. Januar 2019 – Frisch wie am ersten Tag – Wiederaufnahmen im Bockenheimer Depot sind eine Seltenheit. Wer bei den üblicherweise schnell ausverkauften Aufführungsserien in der Nebenspielstätte der Frankfurter Oper keine Karte ergattern kann, versäumt etwas Unwiederbringliches. Wenn nun die gefeierte Produktion von Händels Rinaldo aus . . .

Interview: Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Staatstheaters Wiesbaden (Teil 2)

Seine Intendanz in Köln endete mit großem Theaterdonner in einem Zerwürfnis. 2014 dann heuerte Uwe Eric Laufenberg in Wiesbaden an. Man war gespannt, wie der Feuerkopf mit den Beharrungskräften in der betulichen Kurstadt zurechtkommen würde. Nach drei Spielzeiten kann man sagen: überraschend gut. Durch das vom Land Hessen und der Stadt Wiesbaden gemeinsam getragene Theater weht ein frischer . . .

Interview: Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Staatstheaters Wiesbaden (Teil 1)

Seine Intendanz in Köln endete mit großem Theaterdonner in einem Zerwürfnis. 2014 dann heuerte Uwe Eric Laufenberg in Wiesbaden an. Man war gespannt, wie der Feuerkopf mit den Beharrungskräften in der betulichen Kurstadt zurechtkommen würde. Nach drei Spielzeiten kann man sagen: überraschend gut. Durch das vom Land Hessen und der Stadt Wiesbaden gemeinsam getragene Theater weht ein frischer . . .

Wiesbaden: „Schönerland“, Søren Nils Eichberg

Bericht von der zweiten Aufführung am 29. September 2017 – (Uraufführung am 16. September 2017) – Ein Schönerland für diese Zeit – Manche Operneindrücke müssen reifen. War diese neue Oper zum Thema „Flüchtlingskrise“ jetzt politisch korrektes Thesentheater mit aufdringlicher Botschaft und wohlfeilem Zeitbezug? Schon bei der Lektüre des Programmhefts vor der . . .

Wiesbaden: „Die Fledermaus“, Johann Strauß

Bericht von der Premiere am 16. September 2016 – Wiener Operette als zotiger RTL-Comedy-Trash Wenn sich zur Ouvertüre der Vorhang hebt, ist auf der Bühne ein großer, gerahmter Flachbildschirm zu sehen. Darauf läuft als Videoproduktion die Vorgeschichte der „Fledermaus“ ab, wie Regisseurin Gabriele Rech sie sieht. Ein dicklicher Kerl mit Schwabbelbauch erwacht im Batman-Kostüm im . . .

Frankfurt: „Radamisto“, Georg Friedrich Händel

Premiere am 3. April 2016 – Ein barockes Stimmfest – Die Oper Frankfurt führt ihre unerklärten Händel-Festspiele nach einer Wiederaufnahme des „Giulio Cesare“ mit Counter-Star Andreas Scholl und einem heftig akklamierten szenischen „Messiah“ nun mit einer Neuproduktion des „Radamisto“ im Bockenheimer Depot zu einem triumphalen Abschluß. Händel hatte die Oper als . . .

Frankfurt: „Le Cantatrici Villane“, Valentino Fioravanti

Premierenbericht vom 23. Januar 2016 – Eine Leistungsschau der Frankfurter Talentschmiede – Es soll eine von Napoleons Lieblingsopern gewesen sein. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war sie außerordentlich populär. Sogar Goethe inszenierte sie in Weimar. Heute aber sind der Komponist Valentino Fioravanti und sein Erfolgsstück „Le cantatrici villane“ völlig in Vergessenheit . . .