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Frankfurt, Konzert: „Opern- und Museumsorchester“, Spanischer Abend

Wenn ein Land besonders häufig musikalisch vertont wurde, dann ist es Spanien! Von jeher beschäftigte dieses so vielschichtige Land die Komponisten. Von daher war es eine besonders schöne Idee, dieses Spanien in den Mittelpunkt des aktuellen Konzertes der Frankfurter Museumsgesellschaft zu stellen. Als Kontrast gab es dazu die seltene Begegnung mit dem Violinkonzert des Armeniers Aram . . .

Duisburg: „Adriana Lecouvreur“, Francesco Cilea

Nach der umjubelten Premiere von Cileas selten gespielter Oper „Adriana Lecouvreur“ im letzten Mai 2022 in Düsseldorf war Gianluca Falaschis glamouröse Inszenierung dieses Melodramas  nun auch in Duisburg zu sehen. Und auch in Duisburg stand das Publikum Kopf, wollte der stürmische Beifall nach  knapp drei Stunden rauschhafter Gesangsoper nicht enden. Cilea, der mit Mascagni, . . .

Berlin: „Samson et Dalila“, Camille Saint-Saëns (erste Besprechung)

Den fassungslosen Gesichtsausdruck von Regisseur Damián Sziron nach dem Buhorkan bei seinem Erscheinen auf der Bühne von Saint-Saëns Samson et Dalila in der Berliner Staatsoper wird niemand so schnell vergessen haben, denn im Unterschied zu den das Publikum mit Aktualisierung, Politisierung, Verhohnepiepelung plagenden Spielleitern hatte er doch, wenigstens seiner und der eines großen Teils . . .

Hildesheim: „Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen“, Frank Loesser

Einen grandiosen Erfolg konnte das Theater für Niedersachsen (TfN) mit der Premiere von "How succeed in business without really trying" in der deutschen Fassung von Roman Hinze verbuchen. Das letzte Musical von Frank Loesser wird auch als sein bestes betrachtet; nach der Uraufführung am 14. Oktober 1961 wurde das Stück im Jahr darauf mit sieben Tony Awards und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. . . .

Dresden, Konzert: „Prokofjew, Bruch, Fauré, Roussel“

Natürlich ärgerte es den Komponisten Max Bruch (1838-1920), dass aus seinem breiten Schaffen sein erstes Violinkonzert g-Moll eine immense Verbreitung fand, während seine Symphonien und späteren Violinkonzerte, die er selbst niveauvoller beurteilte, vernachlässigt wurden. Dabei war eine 1866 in Bremen aufgeführte Urfassung des g-Moll-Konzertes kein Erfolg. Erst als der erfahrene . . .

Frankfurt, Konzert: „Academy of St. Martin in the Fields“, Joshua Bell

Im Rahmen der Pro Arte Konzerte war die traditionsreiche Academy of St Martin in the Fields zu Gast. Nach dem Ableben seines Gründers und langjährigen Leiters, Sir Neville Marriner, leitet der Geigenvirtuose Joshua Bell das Ensemble. Und es war ein besonderes Konzerterlebnis, diesen fabelhaften Musikern zu lauschen. Mit sicht- und hörbarer Spielfreude beschenkten sie die Zuhörer im . . .