Mönchengladbach: „Rigoletto“, Giuseppe Verdi

Als eine der letzten großen Musiktheater-Produktionen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie feierte Giuseppe Verdis „Rigoletto“ am vergangenen Sonntag seine Übernahme-Premiere am Mönchengladbacher Theater. Bereits im November 2019 erblickte diese Produktion in Krefeld das Licht der Welt und schon dort kam die stellenweise wenig schlüssige Umsetzung in vielen Kritiken nicht sonderlich gut . . .

Gelsenkirchen: „Don Pasquale“, Gaetano Donizetti

Neben einigen spannenden Raritäten setzt das Musiktheater im Revier in dieser Spielzeit mit Gaetano Donizettis Oper „Don Pasquale“ auf einen beliebten Klassiker des Opern-Repertoires, der vor wenigen Tagen seine Premiere feierte. Und diese Inszenierung kann sich wahrlich sehen und hören lassen. Zsófia Geréb verlagert die Handlung (auf deren ausführliche Schilderung an dieser Stelle . . .

Pilsen: „Armida“, Antonín Dvořák

Die Oper gilt, vertraut man dem einschlägigen Nachschlagewerk, also „Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters“, dramaturgisch als problematisch. Der Textdichter, „der sonst als Meister der dichterischen Form und des poetischen Ausdrucks gelten“ müsse, habe hier „erhebliche Schwächen nicht nur im dramatischen Aufbau und im logischen Gefüge der Handlung, sondern stellenweise auch in der . . .

Bremerhaven: „Orpheus in der Unterwelt“, Jacques Offenbach

Nun wissen wir, wer den Bremerhavener Molenturm in Schieflage gebracht hat: Es war der teuflische Pluto. Diese Erkenntnis verdanken wir der rundum gelungenen Inszenierung von Jacques Offenbachs Operette Orpheus in der Unterwelt durch Isabel Hindersin in der Ausstattung von Dietlind Konold. Zu Beginn sieht man nämlich ganz im Hintergrund einen noch aufrechten Turm, der in dem Moment schräg . . .

Cagliari: „Gloria“, Francesco Cilea (erste Besprechung)

Lieber Opernfreund-Freund, – das Teatro Lirico di Cagliari tut sich seit ein paar Jahren mit der Ausgrabung von Opern hervor, die teilweise jahrzehntelang nicht gespielt wurden; dabei legt man einen Focus auf Werke von Zeitgenossen von Puccini, Mascagni und Leoncavallo, die aber wegen der Übermacht der Kassenschlager der drei genannten keinen dauerhaften Platz auf den Opernbühnen dieser . . .

Berlin: „Die Rache der Fledermaus“, nach Johann Strauss

Man könnte meinen, die unter dem Titel Die Rache der Fledermaus des Casino-Theaters in Winterthur, in Zürich und nun in Berlin an der Komischen Oper Erfolge feiernde Bearbeitung der Strauss-Operette sei extra für Corona-beeinträchtigte Zeiten gestaltet worden, gibt es doch anstelle eines opernwürdigen Orchesterapparats lediglich fünf Musiker, die zugleich auch noch den Chor bilden, –  . . .