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Duisburg: „Ghost – Nachricht von Sam“, Glen Ballard, David A. Stewart

Im Jahr 1990 erschien mit Ghost - Nachricht von Sam ein Film, der auch heute noch durchaus als Kultfilm bezeichnet werden kann. Patrick Swayze, Demi Moore und Whoopi Goldberg glänzten damals als legendäres Schauspieler-Trio in den drei Hauptrollen. Auf Grund der allgemeinen Bekanntheit an dieser Stelle nur ein paar wenige Worte zum Inhalt des Musicals, welches sich nah an der Filmvorlage . . .

Braunschweig: „Die Walküre“, Richard Wagner

Im spartenübergreifenden Projekt von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ war nach „Rheingold“ mit wenigen eingestreuten Schauspiel-Szenen und dem Tanztheater „Siegfried – eine Bewegung“ nun „Die Walküre“ an der Reihe, im Braunschweiger Konzept „Die Walküren“, ein Stück mit Musik für das Schauspiel-Ensemble. Die Autorin Caren Erdmuth Jeß hat für das Staatstheater ein . . .

Wiesbaden: „Tristan und Isolde“, Richard Wagner

Was hat sie so sensationell gemacht? Die Besetzung war identisch mit jener vom 29. Jänner. Seither wurde offiziell an der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg nicht weitergearbeitet. Aber: das Wagnersche Liebespaar ist in einem Ausmaß zusammengewachsen, das uns Opernfreunde und Merker aus Mannheim, Saarbrücken, Berlin und Wien nahezu verrückt vor Begeisterung machte – gesanglich, mit . . .

Mailand: „La Boheme“, Giacomo Puccini

Um die hundertste Wiederkehr des Geburtstags von Franco Zeffirelli, verstorben 2019, zu feiern, setzte die Scala acht Aufführungen seiner Maßstäbe setzenden, weltweit bekannten "Bohème"-Inszenierung an. 1963 an der Scala aus der Taufe gehoben und noch im selben Jahr auch in Wien zu sehen, erfuhr die Produktion immer wieder kleine, von Zeffirelli selbst vorgenommene Änderungen, die teils auch . . .

Hagen: „Der Freischütz“, Carl Maria von Weber

Um Webers "Freischütz" machen viele deutsche Intendanten einen großen Bogen. Ähnlich wie Wagners "Meistersinger" gilt dieses Stück als teutonische Nationaloper. Entweder wird diese Oper gar nicht gespielt oder sie wird in werkkritischen Inszenierungen dekonstruiert, so dass ein Besuch keinen Spaß macht. Hagens Intendant Francis Hüsers geht einen interessanten Mittelweg. Er lässt sich von . . .

Paris, Théatre des Champs-Elysées: „Les mamelles de Tiresias / Le Rossignol“, Poulenc / Strawinsky

Zwei wenig bekannte „Erstlings-Opern“ in einem unerwarteten „Doppel“ mit einer hervorragenden Sabine Devieilhe, so wie wir sie noch nicht kannten. – Wie inszeniert man heute eine Oper, die nur knapp 1 Stunde dauert? Man setzt eine andere daneben. Meist eine ähnliche, wenn möglich von dem gleichen Komponisten. In Paris schlägt der Regisseur (und langjähriger Theater- und . . .

Flensburg: „A Streetcar named Desire“, André Previn

Ob der eher mäßige Vorverkauf dieser Premiere mit dem in der Region äußerst dürftigen öffentlichen Personennahverkehr zusammenhängt, lässt sich nicht genau sagen. Vermutlich ist es weniger der fehlende Bezug der Flensburger zur Straßenbahn (Streetcar), als die Skepsis gegenüber dem der breiten Masse eher unbekannten Komponisten André Previn. – Previn hat in seiner Partitur die . . .