Paris: „La Périchole“, Jacques Offenbach

Noch etwas Neues zu Jacques Offenbach? Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass nach dem fabelhaften Jubiläumsjahr 2019 so ungefähr alles gesagt, geschrieben, gesungen und vor allem gespielt wurde. Doch die Offenbach-Forschung geht stetig weiter und nach der vollständigen Fassung der „Vie parisienne“ letztes Jahr hat das Palazzetto Bru Zane nun diesen Herbst „La Périchole“ neu . . .

Wien: „La gazza ladra“, Gioachino Rossini (erste Besprechung)

Warum Rossinis „La gazza ladra“ so gut wie nie gespielt wird, beantwortet sich von selbst beim Kennenlernen (dass die Kammeroper die „Diebische Elster“ 1972 und 1984 gezeigt hat, hat man ehrlich gesagt vergessen) – es handelt sich um ein sehr schwaches Werk des großen Gioachino Rossini. Dass er musikalisch hier zwar mit seiner Routine über die Runden kam, aber seine bekannte . . .

Krefeld, Ballett: „Der Sturm“ / „Ein Sommernachtstraum“

Im Oktober 2022 feierte am Krefelder Theater der neue Ballettabend von Robert North nach William Shakespeare seine Übernahmepremiere, nachdem die Produktion zum Ende der vergangenen Spielzeit schon die Zuschauer in Mönchengladbach erfreute. Getreu dem Shakespeare-Zitat „Der Stoff, aus dem die Träume sind“ schuf der Ballettdirektor des Gemeinschaftstheaters zwei Adaptionen von „Der . . .

Düsseldorf, Ballett: „Krabat“

Vor fast 10 Jahren fand am Opernhaus Stuttgart die Uraufführung des Ballettabends „Krabat“ statt, für den Demis Volpi nach dem bekannten Roman von Otfried Preussler eine abendfüllende Choreografie entwickelte. Dass die Premiere in Düsseldorf am 10. November 2022 nun zeitlich nah an der Wiederaufnahme der gleichnamigen Rockoper am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier liegt, kann man . . .

Magdeburg: „Orpheus in der Unterwelt“, Jacques Offenbach

Nachdem Jacques Offenbach in Paris seit 1835 wegen einengender Lizenzbestimmungen jahrelang nur Einakter komponiert hatte, war Orpheus in der Unterwelt seinerstes abendfüllendes Werk, das in der Uraufführung am 21. Oktober 1858 in seinem Théâtre des Bouffes-Parisiens auf Anhieb sensationellen Erfolg hatte. Und das, obwohl Offenbach mit der Persiflage der bekannten Geschichte von Orpheus . . .

Hildesheim: „Die Perlen der Cleopatra“, Oscar Straus

Leider gibt es heutzutage an Dreisparten-Häusern nur noch selten Operetten, schon gar nicht solche von Oscar Straus (1870-1954), neben Franz Lehár, Leo Fall und Emmerich Kálmán ein bedeutender Vertreter der so genannten Silbernen Operettenära. Dabei waren die Uraufführung der „Perlen der Cleopatra“ im November 1923 am Theater an der Wien und die deutsche Erstaufführung im März 1924 am . . .