Gelsenkirchen: „Billy Budd“, Benjamin Britten
Düster und dunkel geht es zu, Nebel wabert, finstere Gestalten singen sehnsuchtsvoll. Intendant Michael Schulz inszeniert an seinem Musiktheater im Revier Benjamin Brittens selten zu sehendes Seemanns-Drama „Billy Budd“ als ein Spiel zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Schatten. Dies gelingt – das sei vorweggenommen – außerordentlich und lässt den Abend in nicht enden wollendem . . .