Krefeld, Ballett: „Der Sturm“ / „Ein Sommernachtstraum“

Im Oktober 2022 feierte am Krefelder Theater der neue Ballettabend von Robert North nach William Shakespeare seine Übernahmepremiere, nachdem die Produktion zum Ende der vergangenen Spielzeit schon die Zuschauer in Mönchengladbach erfreute. Getreu dem Shakespeare-Zitat „Der Stoff, aus dem die Träume sind“ schuf der Ballettdirektor des Gemeinschaftstheaters zwei Adaptionen von „Der . . .

Düsseldorf, Ballett: „Krabat“

Vor fast 10 Jahren fand am Opernhaus Stuttgart die Uraufführung des Ballettabends „Krabat“ statt, für den Demis Volpi nach dem bekannten Roman von Otfried Preussler eine abendfüllende Choreografie entwickelte. Dass die Premiere in Düsseldorf am 10. November 2022 nun zeitlich nah an der Wiederaufnahme der gleichnamigen Rockoper am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier liegt, kann man . . .

Magdeburg: „Orpheus in der Unterwelt“, Jacques Offenbach

Nachdem Jacques Offenbach in Paris seit 1835 wegen einengender Lizenzbestimmungen jahrelang nur Einakter komponiert hatte, war Orpheus in der Unterwelt seinerstes abendfüllendes Werk, das in der Uraufführung am 21. Oktober 1858 in seinem Théâtre des Bouffes-Parisiens auf Anhieb sensationellen Erfolg hatte. Und das, obwohl Offenbach mit der Persiflage der bekannten Geschichte von Orpheus . . .

Hildesheim: „Die Perlen der Cleopatra“, Oscar Straus

Leider gibt es heutzutage an Dreisparten-Häusern nur noch selten Operetten, schon gar nicht solche von Oscar Straus (1870-1954), neben Franz Lehár, Leo Fall und Emmerich Kálmán ein bedeutender Vertreter der so genannten Silbernen Operettenära. Dabei waren die Uraufführung der „Perlen der Cleopatra“ im November 1923 am Theater an der Wien und die deutsche Erstaufführung im März 1924 am . . .

Frankfurt: „Die Meistersinger von Nürnberg“, Richard Wagner

Als aus einem Pressegespräch die Kunde drang, Regisseur Johannes Erath setze bei seiner Neuinszenierung von Wagners Meistersingern auf eine „Traumlogik“, war Skepsis angesagt. „Traumlogik“ wird allzu oft vorgeschützt, wo es der Regie nicht gelingt, ihre disparaten szenischen Ideen in einen flüssigen, bruchlosen Ablauf zu bringen und dabei einen roten Faden erkennen zu lassen. Am Ende . . .

Krefeld: „Liebe, Mord und Adelspflichten“ Robert L. Freedman

Seine deutschsprachige Erstaufführung feierte das Musical „Liebe, Mord und Adelspflichten“ bzw. „A Gentleman´s Guide to Love and Murder“ wie es im Original heißt vor ziemlich genau einem Jahr am Landestheater Detmold. Das Theater Krefeld ist nun das zweite Theater, welches die rundum gelungene Musical Comedy von Robert L. Freedman (Buch und Gesangstexte), Steven Lutvak (Musik und . . .

Braunschweig: „Das Rheingold“ Richard Wagner

Nun hat also das spartenübergreifende Projekt von Wagners „Der Ring des Nibelungen“ mit „Rheingold“ begonnen. Es steht mit dem Titel „Ausweitung des Ringgebiets“ (Anspielung auf die Braunschweiger Stadtteile Östliches und Westliches Ringgebiet, die ihre Namen in den 1880er Jahren erhielten, als begonnen wurde, eine Ringstraße um den historischen Stadtkern zu bauen) als Motto über . . .