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DORTMUND BALLETT

 

 

 

Xing Peng Wang

Faust II - Erlösung

Premiere: 29.Oktober 2016

TRAILER

Im Februar 2016 hatte Dortmund Ballettchef Xing Peng Wang „Faust I -Gewissen“ herausgebracht und sich dabei besonders auf die Gretchen-Geschichte konzentriert. Nun hatte „Faust II - Erlösung“ Premiere. Wang versucht nun auch die Flüchtlingskrise in das Stück einzubauen.

Aufhänger für diesen Ansatz ist, dass Faust durch die Landgewinnung Lebensraum schaffen will und „auf freiem Grund mit freiem Volke stehen“ will. Natürlich ist Verbindung „Faust – Flüchtlinge“ sehr weit hergeholt und bringt für das Ballett, in dem vom originalen „Faust II“ sowieso nicht viel überbleibt, nur einen äußeren Rahmen.

Immerhin bekennt Dramaturg Christian Baier in seiner Einführung, dass ein Handlungsballett „dieser Phantasmagorie“ nicht gerecht werden würde und dass die Aufführung sowieso nur Themen des Dramas anschneiden werde. Konzeptionell wird hier sehr hoch gepokert: Vom der Vorlage mit Kaiserhof, Helena-Liebesgeschichte, Homunculus und Landgewinnung bleibt nicht viel über. Wenn man durch die Einführung oder das Programmheft nicht wüsste, was gespielt würde, hätte der Zuschauer auch Probleme die Bilder richtig einzuordnen.

Von der Faust-Geschichte bleiben eigentlich nur drei Traum-Szenen: Faust erträumt sich am Kaiserhof ein klassisches Ballett, dessen Chorographie zu Luciano Berios Schubert-Rekonstruktion „Rendering“ auch aus „Cinderella“ stammen könnte. Faust erträumt sich zu Louis Andriessens ironischem „The Nine Symphonys of Ludwig van Beethoven“ einen schwarzen Maskenball, den man sich auch in Verdis gleichnamiger Oper vorstellen könnte. Helena phantasiert sich schließlich ein großes Pas de deux mit Faust. Das sieht zwar immer sehr schön aus, wirkt aber auch sehr beliebig und austauschbar.

Schwächelt das Konzept, so wird doch auf höchstem Niveau getanzt: Vom Bayerischen Staatsballett sind Lucia Lacarra und Marlon Dino nach Dortmund gewechselt, die ihre Partien mit einer mühelosen Präzision und schwereloser Eleganz und Konzentration tanzen. Ihnen zur Seite steht Dann Wilkinson als lässig-verspielter Mephisto.

Die Flüchtlingsszenen werden von Xing Peng Wang nicht homogen in die Faust-Geschichte eingearbeitet. Die erste Szene („The Depature“) mit fliehenden Menschen, die wild umher laufen, bekommt durch Michael Gordons „Rewriting Beethovens Seventh Symphony“ sogar noch einen komödiantischen Charakter, der bestimmt nicht beabsichtigt ist.

Optisch überwältigend ist die Szene „The Voyage“, in welcher die Flucht über das Meer und der Kampf gegen das Element durch Lasertechnik umgesetzt wird. Der chinesische Künstler Li Hui hat hierzu die Lichtinstallation geschaffen. Großartig sind auch die anderen Laser-Licht-Räume, die er entworfen hat. So gibt es in der Homunkulus-Szene, die von Giacomo Altovino als expressive Körpererkundung getanzt wird, zwei Käfige aus rotem Laserlicht. Im linken spielt eine Cellistin David Langs Cello Konzert, im rechten windet sich der Homunculus.

Wenn man bedenkt, dass Werner Herzog schon 1987 seinen Lohengrin in Bayreuth in einem Lasertunnel erscheinen ließ, und Harry Kupfer in seinem Bayreuther „Ring“ von 1988 den Rhein durch Laserlicht erschuf, wundert es, dass sich seither im Bereich „Laserlicht als Bühnenbild“ so wenig getan hat. Vielleicht kann die Dortmunder „Faust II“-Produktion neue Denkanstöße und Impulse geben, denn in diesem Bereich liegt ihre eigentliche Stärke.

Rudolf Hermes 30.10.16

Bilder (c) Bettina Stöß

 

 

DER NUSSKNACKER

DE der Choreografie 18. Oktober 2015

UA Premiere bereits 2005 in Genf

Ein Märchentraum in Pastell, eine weihnachtliche Schneekugel

Liebe Freunde des großen schönen Handlungsballetts,

heuer gilt es über einen wunderschönen Tanztheaterabend zu berichten, bei dem nicht nur dem Rezensenten das Herz aufging. Auch der finale Jubel des Publikums bewies, dass Intendant Jens-Daniel Herzog mit der Wahl dieser Produktion, die ausnahmsweise nicht vom Ballettchef des Hauses Xing Peng Wang produziert wurde, absolut ins Schwarze getroffen hat. Bravo!

Nun hat das Dortmunder Theater ja schon gute und erfolgreiche Erfahrungen mit populären massentauglichen Inszenierungen – ich erinnere nur an „Jesus Christ Superstar“, wo praktisch alle Termine binnen Stunden ausverkauft wurden und man sogar mit viel Mühe noch Zusatzveranstaltungen einplante, um den Publikumsansturm begegnen zu können; zugegebener Maßen war Vieles auch der Popularität Alexander Klaws zu verdanken.

Ich denke, dass subventioniertes Theater aber durchaus die Aufgabe hat, im Repertoire der Vielfältigkeit solch unterhaltsamen Produktionen auch anzubieten, vor allem da im Konkurrenzumfeld  große Häuser existieren, bei denen es ballettmäßig wenig allzu Freudvolles gibt weil schlichte nette Ballett-Unterhaltung (ausgesprochen publikumsverächtlich, wie ich finde) als verpönt quasi verketzert wird.

Ich denke dass mal wieder sehr viele Ballettfreunde aus dem rheinischen Umfeld der Landeshauptstadt diese kleine Reise nach Dortmund mit ihren Kindern antreten werden, wobei ich Oma und Opa, Tanten, Nichten, Neffen und Cousinen nicht ausschließen würde, denn dies ist wirklich einer jener seltenen Abende, der ein Theater-Erlebnis für die ganze Familie garantiert. Man kommt ohne die üblichen Christmas-Accessoires aus und dennoch passt es. Zentrales Requisit dieser Aufführung ist natürlich die klassische Nußknackerfigur, allerdings mit Kermitkopf und froschig grünen Stiefelchen.

Subtile Humorismen dieser Art, wie im Bild oben auch das Conchita-Wurst-Double, begegnen uns im tollen Bühnenbild von Paul Cox (nebenher noch ein bekannter Kinderbuchzeichner und Maler zeitgenössischer Bilder) am laufenden Band, wobei sein Einfallsreichtum sich auch in den Kostümen widerspiegelt. Die Mäuse, pars pro toto sind einfach umwerfend und die Requisiten, die mich optisch in ihren Pastellfarben an ein Ikea-Kinderzimmer erinnern, präsentieren sich simpel und zeitlos schön. Das Motto lautet weniger ist mehr. Cox kommt mit marginalen Dingen aus und schafft dennoch eine lamettafreie Weihnachts-Atmosphäre.

Die Produktion von Benjamin Millepied (Ballettchef der Pariser Oper) hat seit ihrer UA 2005 ihren Charme keinesfalls eingebüßt. Für Cineasten vielleicht nicht uninteressant: Millepied ist mit der großen Hollywood-Schauspielerin Nathalie Portman verheiratet und hatte damals auch für den mit Filmpreisen (incl. Oscar für die Hauptrolle) geradezu überschütteten Streifen The Black Swan (USA 2010) die Choreografie übernommen.

Für Dortmund haben dieses Ballett Janie Taylor und Kurt Froman einstudiert; natürlich hat es sich Millepied nicht nehmen lassen den finalen Jubel-Applaus in Gesamtverantwortung persönlich entgegen zu nehmen. Dieser war herzlich und kam von einem enthusiasmisierten jungen Ballettpublikum, welches Gott-sei-Dank nicht ins stalinistisch rhythmische Parteitagklatschen verfiel – sehr sympathisch ;-)))

Auch wenn es tänzerisch in den Ensembles noch etwas an Kongruenz mangelte, sprühten doch alle Tänzer eben jene Leichtigkeit des Seins bzw. Tanzes sehr überzeugend aus. Solch scheinbare Schwerelosigkeit hebelt Zeit und Raum aus. Man taucht ein in eine Zauberwelt, die eigentlich fast alltäglich sein könnte. Alices Wunderwelt könnte durchaus einem heutigen Kinderzimmer ähneln.

Ich denke, dass so etwas, wie auch im Film, halt nur die Franzosen dermaßen locker hinbekommen, ohne dabei ins Kitschige zu verfallen, wie z.B. unsere amerikanischen Freunde. In den Staaten ist der Nussknacker quasi ein Synonym fürs Ballett, denn gut die Hälfte aller Tanztheaterabende in den Staaten heißen "Nussknacker". So etwas erfährt man u.a. in der vorzüglichen Einführung, immer 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn, die ich nur ausdrücklich empfehlen kann, denn den charmant, frei und informativ plaudernden Kollegen Christian C. Baier (Chefdramaturg des Balletts) und Tobias Ehinger (Manager des Balletts Dortmund) zu lauschen, war eine rhetorische Freude, auch für Fortgeschrittene und Ballettkenner.

Aus dem großen Kreis der guten Solisten möchte ich die junge Sarah Falk (Clara) mit herrlich klassischer Doris Day-Frisur doch einzeln erwähnen, denn sie strahlte, wie ihr kleiner Prinz Alysson da Rocha Alves, auch tänzerisch, eben genau diese charmante Fröhlichkeit und Natürlichkeit aus, welche das ganze Ballett durchzieht und sich besonders auch in den originell spritzig choreografieren Divertissements bei allen Solisten zeigte. Das Motto „Modern-Dance meets Classical-Choreography“ ist ein roter Faden, der sich von den Ursprüngen von Petipas „antiker“ Urchoreografie schon ziemlich distanziert. Ein Ballett unserer Tage halt für die fröhlichen Menschen unserer Tage, die noch undeprimiert genießen wollen und hier sogar einen Fluchtpunkt aus den Ärgernissen des Alltags finden.

Für einen Ballettabend war die Leistung der Dortmunder Musici unter Gabriel Feltz durchaus akzeptabel; seine flotte Gangart passte sehr gut zur Choreografie. Russische Seelenabgründe, Tiefe oder Bolschoi-Schwere gab es nicht. Ein besonderes Kritikerlob geht in Richtung der beiden Harfenistinnen Nicole Müller und Valeska Gleser, die mich sehr beeindruckt haben. Bravi!

Fazit: Eine weihnachtliche Schneekugel

Ein auf allen Ebenen leichtfüßig überzeugender Nussknacker, der sich aus dem klassischen Einerlei tradierter Klassikschwere oder historischer Kostümorgien wohltuend abhebt. Wir vergeben für diesen außergewöhnlichen Abend zusätzlich unserer raren OPERNFREUND-Stern. Ich denke, dass solch ein wunderbarer Abend auch ein Motivations-Ansporn für Jugendliche und Kinder ist, sich mehr, vielleicht sogar selber aktiv, mit Ballett zu beschäftigen, was wirklich soooooo schöööön sein kann…

Peter Bilsing 21.10.15

Weitere Termine

 

P.S. An alle Ballettomanen in der handlungsballettfreien Zone Düsseldorf

In Zerknirschung müßt Ihr rheinischen Ballettfreunde der Landeshauptstadt leider weiter büßen, was mich sehr betrübt aber in Dortmund seit Ihr in 50 Minuten!

Ja, liebe Ballettfreunde der Rheinoper aus dem Bereich Düsseldorf/Duisburg, leider dürft ihr an Euren Häusern solch wunderbare Ballette, solch grandiose Entführungen in die Fantasiewelt des Tanzes, solche traumhaft und bezaubernd inszenierten Aliceschen Wunderwelten nicht sehen und nicht freudvoll erleben, denn der Ballettdirektor Eurer "Rheinoper" schließt Handlungsballette grundsätzlich aus.

Er hält sie mutig und mit tapferen Beschützerinstinkt von Euch fern. Ihr müsst Euch in Zerknirschung und Ödnis am mittlerweile 26. B (= 26. Schläpferischem Ballettabend) hoffentlich nicht allzu depressiv langweilen. Lachen, Freude, Genießen und Erholung vom Stress dieser Welt sind an der Rheinoper weiterhin unerwünscht, oder täusche ich mich da etwa…? 

DER OPERNFREUND  | DerOpernfreund@gmx.de